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Schwingungsmanagement bei Fahrzeugaufbauten mit dem Bodyfix-Mechanismus
In der Branche für Kippaufbauten und fahrzeugmontierte Transportsysteme beschränkt sich die Betriebszeit nicht auf den eigentlichen Entladevorgang; die Fahrzeit auf der Straße macht einen großen Teil des Gesamtzyklus aus. Baustellenflächen, Steinbrüche, beschädigte Straßen und Geländebedingungen erzeugen am Fahrzeugrahmen kontinuierliche, wiederkehrende dynamische Stöße und hochfrequente Schwingungen. Diese mechanischen Bewegungen führen dazu, dass der Kippaufbau relativ zum Fahrgestell ständig erschüttert wird. Werden die Schwingungen nicht beherrscht, können sie langfristig erhebliche Ermüdungsschäden an hydraulischen und mechanischen Verbindungsleitungen verursachen.
Risiken durch Aufbaubewegungen während der Fahrt
Ein leerer oder beladener Kippaufbau mit einem Gewicht von mehreren Tonnen führt aufgrund von Fahrbahnstößen vertikale und seitliche Mikrobewegungen auf dem Fahrgestell aus. Diese unkontrollierten Schwingungen konzentrieren sich auf zwei wesentliche kritische Bereiche:
Funktionsprinzip des Bodyfix-Mechanismus
Bodyfix wurde innerhalb der HMLIFT-Produktfamilie zur Beherrschung dieses konstruktiven Risikos entwickelt. Es handelt sich um einen Spannmechanismus mit Gummifederelement, der den Kippaufbau während der Fahrt am Fahrgestell fixiert. Beim Schließen des Aufbaus greift der Mechanismus ein, zieht ihn zum Hilfsrahmen hinunter und hält ihn sicher in Position.
Die konstruktiven Vorteile des Mechanismus sind:
Berechnung der Anpresslast und geometrische Grenzen
Die vom Bodyfix-Mechanismus erzeugte Spannkraft wird nicht willkürlich eingestellt, sondern entsprechend dem Strukturgewicht des Aufbaus und der Lage seines Schwerpunkts optimiert. Für die ingenieurtechnische Berechnung wird folgende Grundformel verwendet:
C = (W × A) / B
Dabei gilt:
Mit diesem geometrischen Zusammenhang lässt sich die richtige Spannkraft bestimmen, die unerwünschte Aufbaubewegungen infolge von Fahrbahnstößen verhindert. Das System wiegt mechanisch etwa 17 kg und wird durch Schweißen in die Fahrgestell- oder Aufbaustruktur integriert. Aufgrund seiner konstruktiven Bewegungscharakteristik ist der Mechanismus ausschließlich für Hinterkipper-Systemarchitekturen geeignet.
Fazit
Langfristige Zuverlässigkeit bei der Konstruktion fahrzeugmontierter Ausrüstung hängt nicht nur von der Erzeugung hydraulischer Leistung ab, sondern ebenso von der richtigen Beherrschung mechanischer Belastungen während der Nichtbetriebszeiten. Die Integration schwingungsdämpfender Elemente wie Bodyfix ist ein ergänzender ingenieurtechnischer Ansatz, der die Einsatzlebensdauer von Hydraulikzylindern und Verbindungskomponenten verlängert.