Technische Daten: Zahnradpumpen Gruppe 30 und Gruppe 40 - HMLIFT " " " "
info@hmlift.com
+90 332 239 08 52
Produkte

Technische Daten: Zahnradpumpen Gruppe 30 und Gruppe 40

HMLIFT > Ankündigungen > Produkte > Technische Daten: Zahnradpumpen Gruppe 30 und Gruppe 40

Technische Daten: Zahnradpumpen Gruppe 30 und Gruppe 40

  • Posted by: HM LIFT

Im HMLIFT-Zahnradpumpenprogramm sind die Gruppen 30 und 40 die beiden Hauptklassen, die für industrielle Fahrzeuganwendungen am häufigsten verglichen und spezifiziert werden. Beide Pumpengruppen basieren auf hoher Materialqualität und im Feldeinsatz bewährten Haltbarkeitsstandards, unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich Fördervolumen, Druckgrenzen, Abmessungen und der konstruktiven Lösungen, die sie für die Systemarchitektur bieten. Die korrekte Analyse dieser technischen Unterschiede ermöglicht eine optimale Auswahl bei der Systemauslegung.

Ingenieurtechnische Bedeutung der Gruppenklassifizierung

Bei Zahnradpumpen ist die Bezeichnung „Gruppe“ eine branchenübliche Kenngröße für die geometrischen Abmessungen und die Zahngeometrie der Zahnräder im Pumpengehäuse und damit für das bei jeder Wellenumdrehung geförderte Flüssigkeitsvolumen (cm³/U). Mit zunehmender Gruppennummer steigen das Innenvolumen der Pumpe und folglich die gesamte Förderleistung, die bei gleicher Drehzahl erreicht werden kann.

Profil der Zahnradpumpen der Gruppe 30

Pumpen der Gruppe 30 bieten in der Regel ausgewogene Lösungen für Kippersysteme mittlerer Tonnage, landwirtschaftliche Anhänger und kompakte fahrzeugmontierte Hydraulikanwendungen. Sie sind mit Fördervolumina von 55, 61, 65 und 82 cm³/U erhältlich.

  • Druck- und Drehzahlwerte: Je nach Modell sind die Dauerdruckwerte auf 180 bis 220 bar ausgelegt. Die maximale Dauerdrehzahl beträgt bis zu 1.700 rpm.
  • Konfigurationsflexibilität: Verfügbar sind bidirektionale (PDCD), unidirektionale (PDTD) und DPK-Ausführungen (PDTDK). Die kompakte Bauform bietet einen wesentlichen Einbauvorteil bei Fahrgestellen mit begrenztem Montageraum.

Profil der Zahnradpumpen der Gruppe 40

Pumpen der Gruppe 40 sind für Schwerlastbaureihen, Sattelauflieger, Kipper mit hoher Tonnage und komplexe Systeme ausgelegt, in denen mehrere Hydraulikfunktionen versorgt werden müssen. In unidirektionaler Ausführung stehen Fördervolumina von 87, 109, 133 und 151 cm³/U zur Verfügung.

  • Druck- und Leistungscharakteristik: Bei unidirektionalen Modellen liegt der Dauerbetriebsdruck im Bereich von 170-220 bar. Aufgrund der höheren Fördervolumina benötigen sie bei gleichem Druck mehr Drehmoment und Leistung von der PTO-Welle als Pumpen der Gruppe 30; das Fahrzeugchassis muss diese mechanische Belastung daher aufnehmen können.
  • Tandemfähigkeit: Einer der wichtigsten konstruktiven Unterschiede zwischen Gruppe 40 und Gruppe 30 ist die verfügbare Tandemkonfiguration (PDTDT-40), bei der zwei Pumpengehäuse auf einer gemeinsamen Welle kombiniert werden. Tandemmodelle arbeiten bei einem Dauerdruck von 200-250 bar und sind mit Fördervolumina von 63, 73, 87, 109 und 133 cm³/U erhältlich. Damit können zwei unabhängige Hydraulikkreise von einem einzigen Nebenabtrieb versorgt werden.

Technischer Direktvergleich

Technischer Parameter Baureihe Gruppe 30 Baureihe Gruppe 40
Fördervolumenbereich 55-82 cm³/U 87-151 cm³/U (einzeln) / 63-133 (Tandem)
Tandemkonfiguration Nicht verfügbar Verfügbar (große Auswahl)
Typische Anschlussgrößen G 1″ / G 1-1/4″ G 1″ / G 1-1/4″ / G 1-1/2″
Durchschnittliches mechanisches Gewicht 11-12,2 kg 20,5-20,7 kg
Flansch- und Wellenstandards ISO- / UNI-Optionen ISO- / UNI-Optionen

Entscheidende Kriterien im Auswahlprozess

Die Wahl zwischen den beiden Gruppen ergibt sich aus dem Volumen des Teleskopzylinders und der angestrebten Hubgeschwindigkeit. Das Ausfahren eines Zylinders mit großem Durchmesser und langem Hub in angemessener Zeit erfordert ein hohes Ölvolumen und kann die Auslegung zur Gruppe 40 führen. Bei Projekten mit engem Einbauraum, begrenztem Drehmoment oder einem erforderlichen Volumenstrom von weniger als 82 L/min bietet die kompakte Bauform der Gruppe 30 eine geeignete technische Lösung. Für beide Gruppen müssen Flansch- und Wellentypen (DIN 5462 für ISO und DIN 5463 für UNI) vor der Bestellung mit der PTO-Konfiguration des Fahrzeugs abgestimmt werden.