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Im HMLIFT-Zahnradpumpenprogramm sind die Gruppen 30 und 40 die beiden Hauptklassen, die für industrielle Fahrzeuganwendungen am häufigsten verglichen und spezifiziert werden. Beide Pumpengruppen basieren auf hoher Materialqualität und im Feldeinsatz bewährten Haltbarkeitsstandards, unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich Fördervolumen, Druckgrenzen, Abmessungen und der konstruktiven Lösungen, die sie für die Systemarchitektur bieten. Die korrekte Analyse dieser technischen Unterschiede ermöglicht eine optimale Auswahl bei der Systemauslegung.
Ingenieurtechnische Bedeutung der Gruppenklassifizierung
Bei Zahnradpumpen ist die Bezeichnung „Gruppe“ eine branchenübliche Kenngröße für die geometrischen Abmessungen und die Zahngeometrie der Zahnräder im Pumpengehäuse und damit für das bei jeder Wellenumdrehung geförderte Flüssigkeitsvolumen (cm³/U). Mit zunehmender Gruppennummer steigen das Innenvolumen der Pumpe und folglich die gesamte Förderleistung, die bei gleicher Drehzahl erreicht werden kann.
Profil der Zahnradpumpen der Gruppe 30
Pumpen der Gruppe 30 bieten in der Regel ausgewogene Lösungen für Kippersysteme mittlerer Tonnage, landwirtschaftliche Anhänger und kompakte fahrzeugmontierte Hydraulikanwendungen. Sie sind mit Fördervolumina von 55, 61, 65 und 82 cm³/U erhältlich.
Profil der Zahnradpumpen der Gruppe 40
Pumpen der Gruppe 40 sind für Schwerlastbaureihen, Sattelauflieger, Kipper mit hoher Tonnage und komplexe Systeme ausgelegt, in denen mehrere Hydraulikfunktionen versorgt werden müssen. In unidirektionaler Ausführung stehen Fördervolumina von 87, 109, 133 und 151 cm³/U zur Verfügung.
Technischer Direktvergleich
| Technischer Parameter | Baureihe Gruppe 30 | Baureihe Gruppe 40 |
| Fördervolumenbereich | 55-82 cm³/U | 87-151 cm³/U (einzeln) / 63-133 (Tandem) |
| Tandemkonfiguration | Nicht verfügbar | Verfügbar (große Auswahl) |
| Typische Anschlussgrößen | G 1″ / G 1-1/4″ | G 1″ / G 1-1/4″ / G 1-1/2″ |
| Durchschnittliches mechanisches Gewicht | 11-12,2 kg | 20,5-20,7 kg |
| Flansch- und Wellenstandards | ISO- / UNI-Optionen | ISO- / UNI-Optionen |
Entscheidende Kriterien im Auswahlprozess
Die Wahl zwischen den beiden Gruppen ergibt sich aus dem Volumen des Teleskopzylinders und der angestrebten Hubgeschwindigkeit. Das Ausfahren eines Zylinders mit großem Durchmesser und langem Hub in angemessener Zeit erfordert ein hohes Ölvolumen und kann die Auslegung zur Gruppe 40 führen. Bei Projekten mit engem Einbauraum, begrenztem Drehmoment oder einem erforderlichen Volumenstrom von weniger als 82 L/min bietet die kompakte Bauform der Gruppe 30 eine geeignete technische Lösung. Für beide Gruppen müssen Flansch- und Wellentypen (DIN 5462 für ISO und DIN 5463 für UNI) vor der Bestellung mit der PTO-Konfiguration des Fahrzeugs abgestimmt werden.