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Bei herkömmlichen Kipperaufbauten auf Lastkraftwagen besitzt das Hydrauliksystem eine vergleichsweise einfache Architektur: Eine Energiequelle versorgt einen Verbraucher — den Zylinder. Werden jedoch Sattelauflieger, Tandemaufbauten oder Kombinationen aus Lkw und Anhänger eingesetzt, um Nutzlast und Volumeneffizienz zu erhöhen, verändern sich die Komplexität des Hydraulikkreises und die zu steuernden Parameter grundlegend. In solchen fortgeschrittenen Systemen müssen mehrere Zylinder unabhängig oder koordiniert gesteuert und die Flüssigkeitsübertragung zwischen Zugmaschine und Anhänger sicher beherrscht werden.
Hydraulische Verteilung zwischen Zugmaschine und Anhänger
Die Hydraulikarchitektur eines Sattelaufliegers besteht aus zwei Hauptbereichen, die physisch miteinander verbunden, funktional jedoch getrennt sind:
Die Flüssigkeitsverbindung zwischen den beiden Einheiten erfolgt über flexible Hochdruckschläuche und Schnellkupplungen, die für das wiederholte An- und Abkuppeln der Fahrzeuge geeignet sind.
Funktion der Anhänger-Umschaltventile
In kombinierten Systemen bestimmen spezielle Ventilmechanismen wie die Umschaltventile der Baureihe VR3600, welcher Aufbau oder welche Funktion den von der Pumpe gelieferten Volumenstrom erhält.
Lange Leitungswege und Dynamik der Schnellverbindungen
Bei Sattelauflieger- und Tandemausführungen sind die Hydraulikleitungen deutlich länger als bei Standardfahrzeugen. Daraus ergeben sich kritische technische Parameter für das Leitungsmanagement:
Fazit
Ein stabiles Management mehrerer Hydraulikleitungen in Sattelauflieger- und Tandem-Lkw-Anwendungen lässt sich durch die richtige Auswahl der Tandempumpe, die flexible Integration von Umschaltventilen und international normgerechte Schlauch- und Anschlusskomponenten erreichen. Die Auslegung aller Systemteile nach einem integrierten technischen Ansatz bietet hohe betriebliche Flexibilität und langfristige Zuverlässigkeit im Feldeinsatz.